#2 Rückblick auf den NordseeTourismusTag 2025

Shownotes

Highlights & Themen dieser Episode: ✅ Wie war es beim NordseeTourismusTag 2025? ✅ Smarte Destinationen – Wie digitale Technologien den Tourismus revolutionieren ✅ Digitale Gästekarte & Superapps – Die Zukunft des Reisens ✅ Mobilität im Tourismus – Vernetzte Mobilitätsstationen & Sharing-Modelle ✅ Fachkräftemangel – Innovative Konzepte zur Mitarbeitergewinnung ✅ Künstliche Intelligenz im Tourismus – KI in Marketing-Kampagnen ✅ Preisverleihung - Welche Projekte wurden mit dem Goldenen Leuchtfeuer 2025 prämiert?

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Moin und herzlich willkommen zurück zum Dreiundfünfzig Grad Navigator Podcast der Tourismusagentur Nordsee, kurz TANO. Moin auch von mir. Ich bin Harri, und ich bin Anita – Ihre Lieblings-KI-Stimmen von der TANO. Wir freuen uns, dass Sie wieder mit dabei sind. Für alle, die neu zuhören, hier nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch die Welt des Nordseetourismus. Es gibt spannende Insights und Inspirationen für die alltägliche Arbeit. Heute gibt's ein Special zum zweiten Nordseetourismustag, der am neunzehnten und zwanzigsten Februar in Cuxhaven stattgefunden hat.  

Genau. Wir wollen euch einen tiefen Einblick geben, was dort passiert ist und welche wichtigen Themen in den Vorträgen diskutiert wurden. Quasi ein Deepdive für alle, die nicht vor Ort sein konnten. Perfekt. Das ganze TANO-Team war ja vor Ort in Cuxhaven und die Stimmung war wirklich fantastisch. Los ging es am Mittwoch mit einem tollen Abendprogramm inklusive Bier-Tasting, für das sich knapp hundertvierzig Personen angemeldet hatten. Ja, das war ein lustiger Abend. Und wer noch Lust hatte, konnte den Abend im Bierpub Störtebeker bei musikalischer Unterhaltung ausklingen lassen. Wer nicht dabei war, hat auf jeden Fall einiges verpasst, oder? Definitiv. Der Donnerstag mit über zweihundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland zeigt deutlich, wie wichtig der Nordseetourismustag für die Branche geworden ist. Absolut. Und dieses große Interesse ist ja auch kein Wunder, denn die Herausforderungen, vor denen der Tourismus aktuell steht, sind enorm.  

Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel, das sind nur einige der Themen, die die Branche umtreiben. Und genau deshalb war der Nordseetourismustag so wichtig. Er bot eine Plattform, um sich auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam Lösungen zu finden.  

Richtig. Und das übergreifende Thema war natürlich die smarte Destination, ein Konzept, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ja, da wurde in Cuxhaven viel drüber gesprochen, aber was genau macht denn eine Destination smart? Was bedeutet das für uns Touristiker und vor allem für unsere Gäste? Im Kern geht es darum, die gesamte touristische Infrastruktur mit Hilfe digitaler Technologien zu vernetzen und zu optimieren. Sozusagen ein digitales Ökosystem für den Tourismus zu schaffen.  

Okay, verstehe. Aber was genau bedeutet das für den Gast? Merkt er überhaupt, ob er in einer smarten Destination ist oder nicht? Auf jeden Fall. Stell dir vor, ein Gast plant seinen Urlaub an der Nordsee. Mit Hilfe einer App kann er nicht nur Unterkünfte buchen, sondern auch Ausflüge planen, Fahrkarten kaufen, Restaurants reservieren und sogar sein E-Bike aufladen. Und das alles mit nur wenigen Klicks. Klingt ja super praktisch, aber ist das nicht auch eine riesige Herausforderung, all diese verschiedenen Angebote in einer Plattform zu bündeln?  

Natürlich, da gehören viele verschiedene Akteure dazu, von den Tourismusverbänden über die Verkehrsbetriebe bis hin zu den einzelnen Hotels und Gaststätten. Aber genau deshalb war der Nordseetourismustag so wertvoll, er bot die Möglichkeit, diese Akteure zusammenzubringen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.  

Stimmt. Und was waren so die konkreten Ansätze, die in Cuxhaven diskutiert wurden? Ein vielversprechendes Konzept ist die digitale Gästekarte. Sie soll als eine Art digitaler Schlüssel dienen, der dem Gast Zugang zu allen Services und Informationen bietet. Aha, interessant. Das klingt ja fast so wie die Superapp, die Dieter von Acken, Botschafter von Tobit.Software, in seinem Vortrag vorgestellt hat.  

Genau das Konzept der Superapp wurde auch in Cuxhaven intensiv diskutiert. Die Idee ist, alle wichtigen Funktionen und Services in einer einzigen App zu bündeln, von der Reiseplanung über die Navigation bis hin zur Bezahlung. Es klingt erstmal sehr verlockend. Aber gibt es da nicht auch Bedenken? Gerade in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit? Ja, diese Bedenken wurden natürlich auch geäußert. Schließlich geht es hier um sensible Daten, die unbedingt geschützt werden müssen.  

Und welche Alternativen gibt es zu SuperApp? Eine Möglichkeit wäre auf kleinere spezialisierte Apps zu setzen, die miteinander kompatibel sind. So könnte man die Vorteile der Digitalisierung nutzen, ohne die Risiken einer zentralen Plattform einzugehen.  

Das klingt nach einem Standardansatz, aber egal, welche Lösung sich am Ende durchsetzt, eines ist klar: Die Digitalisierung wird den Tourismus in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Absolut. Und der Nordseetourismustag hat gezeigt, dass die Branche bereit ist, diesen Wandel aktiv mitzugestalten. Stimmt. Und das ist auch wichtig, denn neben der Digitalisierung gibt es ja noch eine Reihe weiterer Herausforderungen, vor denen der Nordseetourismus steht.  

Ganz genau, denken Sie zum Beispiel an die Mobilität. Wie erreichen wir in Zukunft unsere Gäste besonders vor dem Hintergrund des Klimawandels und der steigenden Spritpreise. Ja, das ist eine wichtige Frage, die auch in Cuxhaven intensiv diskutiert wurde. Ein Experte auf diesem Gebiet, Dr. Stefan Carsten, ein bekannter Zukunftsforscher und Stadtgeograf, hat in seiner Keynote einen spannenden Ausblick auf die Mobilität der Zukunft gegeben.  

Ja, sein Vortrag war wirklich sehr inspirierend. Er hat deutlich gemacht, dass sich unsere Mobilitätsbedürfnisse in Zukunft stark verändern werden. Sharingmodelle, autonomes Fahren, vernetzte Mobilitätsstation, all das wird immer wichtiger werden.  

Richtig. Und Carsten betonte auch, dass die niedersächsische Nordseeregion die Erreichbarkeit unbedingt verbessern muss, um auch in Zukunft für Gäste attraktiv zu bleiben. Stimmt. Wie genau kann das aussehen? Gab es da konkrete Ideen in Carstens Vortrag?  

Er sieht vor allem in den vernetzten Mobilitätsstationen eine große Chance. Stell dir vor, ein Gast kommt mit dem Zug an der Nordsee an und findet direkt am Bahnhof eine Mobilitätsstation, wo er ein E-Bike ausleihen, ein Carsharing Auto buchen oder sich über den öffentlichen Nahverkehr informieren kann. Das klingt ja super praktisch, aber ist das dann realistisch? Gibt es schon Beispiele für solche Mobilitätsstationen?  

Ja, die gibt es. Sophia Oberjakober, Geschäftsführerin des Mobilitätskonsortiums Südtirol hat in ihrem Vortrag „Südtirol macht mobil: Der Weg zur einheitlichen Gästekarte“ das Südtirol Guestpass Modell vorgestellt. Mit diesem Pass können Gäste alle Busse und Bahnen in Südtirol kostenlos nutzen. Wow, das klingt ja wirklich innovativ. Aber Südtirol ist ja auch eine ganz andere Region als die Nordsee.  

Stimmt, aber trotzdem können wir von Südtirolern lernen, tatsächlich sind die Regionen sehr vergleichbar. Warum das denn? Beide Regionen haben ähnliche Übernachtungszahlen, eine ähnliche Zahl von Landkreisen beziehungsweise Bezirken, wie es in Österreich heißt. Außerdem eine fast deckungsgleiche Anzahl von Partnerorten. Oberjakober hat betont, dass der Erfolg der Gästekarte vor allem auf der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten beruht. Von den Tourismusverbänden über die Verkehrsbetriebe bis hin zu den einzelnen Hotels und Gaststätten. Das heißt, auch an der niedersächsischen Nordsee bräuchten wir ein solches gemeinsames Engagement, um die Mobilität der Zukunft zu gestalten. Genau. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir die Herausforderung meistern. Und der Nordseetourismustag hat gezeigt, dass die Branche bereit ist, diesen Weg gemeinsam zu gehen.  

Absolut. Und neben der Digitalisierung und der Mobilität gab es ja noch weitere spannende Themen in Cuxhaven, zum Beispiel die Arbeitskräftegewinnung. Oh ja, der Fachkräftemangel ist ja ein großes Problem in der gesamten Tourismusbranche, auch an der niedersächsischen Nordsee. Stimmt.  

Und Carina Jahnke von der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH hat in ihrem Vortrag einige interessante Ideen vorgestellt, wie wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken können. Was genau hat sie vorgeschlagen? Jahnke betonte, dass wir die Attraktivität der Tourismusbranche als Arbeitgeber und Ausbilder stärken müssen. Dazu braucht es neue Strategien und Initiativen, um junge Menschen für eine Karriere im Tourismus zu begeistern. Das klingt nach einem wichtigen Punkt, aber wie genau können wir die Branche attraktiver machen? Jahnke nannte zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle, die Möglichkeit zur Weiterbildung und natürlich auch eine faire Bezahlung. Aber grundsätzlich: Ein wichtiger erster Schritt ist das Erkennen des Problems und die Fragstellung “Ist Fachkräftesicherung die Aufgabe einer Destinationsmanagementorganisation?” - ihre klare Antwort darauf: Ja. Denn unser touristisches Produkt wird von Menschen gemacht. Fehlen diese, leidet die Qualität. Wenn sich eine DMO dem Thema annehmen möchte, braucht es aber vor allem personelle, aber natürlich auch finanzielle Kapazitäten. Herzblut, Durchhaltevermögen und engagierte Partner. Und dann arbeiten sie mit drei wesentlichen Säulen. Aha, welche sind das denn? Erstens ein umfangreiches Netzwerk, das Expertise und Ideen einbringt sowie gemeinsame Projekte startet. Zweitens: Qualität nach innen schaffen durch ein Ausbilder-Netzwerk oder die Schaffung eines Gemeinschaftsgefühls in der Branche. Sehr wichtig. Und drittens? Arbeiten an der Außenwirkung, zum Beispiel durch Imageverbesserung oder die Erhöhung des Bekanntheits- und Beliebtheitsgrades der Ausbildungsberufe. Und was wurde schon konkret umgesetzt? Es gibt zum Beispiel den Azubi-Welcome-Tag, der jedes Jahr Ende September stattfindet und es den Azubis sowie allen Akteuren ermöglicht, sich in entspanntem Rahmen kennenzulernen. Außerdem einen Berufskundetag für Schülerinnen und Schüler, bei dem Mini-Praktika möglich sind. 

Das sind ja alles wichtige Punkte, die man angehen muss. Und neben der Arbeitskräftegewinnung gab es ja noch weitere Themen in Cuxhaven, die für die Zukunft des Nordseetourismus relevant sind.  

Ja, zum Beispiel der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, etwa in Kampagnen im Tourismus. Marion Schmitz, stellvertretende Tourismusdirektorin und Marketingleiterin bei Arosa Tourismus, hat in ihrem Vortrag eine KI basierte Werbekampagne vorgestellt, die in Arosa großen Erfolg hatte. KI im Tourismus, das klingt ja spannend. Wie funktioniert denn so eine Kampagne? Die Kampagne nutzte künstliche Intelligenz, um Reiseträume der Gäste mittels generativer KI – genauer dem Programm Stable Diffusion – in Bildern zu visualisieren. Zu dem Zeitpunkt war die Bildgenerierung mittels KI auch gerade noch sehr neu und spannend, viele probierten dies zum ersten Mal aus. Die verschriftlichten Wunschreisen der Gäste ergaben mittels KI-Unterstützung viele facettenreiche Motive. Diese wurden dann zum Teil für Werbemaßnahmen wie eine Busbeklebung oder Plakate verwendet. Einige ausgewählte Wünsche wurden den Teilnehmern dann sogar erfüllt wie zum Beispiel eine tolle Après-Ski Party, zu der derjenige eingeladen wurde, der einen entsprechenden Wunsch formuliert hatte. Aha. Und wie war die Resonanz? Schmitz berichtete, dass die Kampagne sehr gut ankam und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der User auf der entsprechenden Landingpage außergewöhnlich hoch war. Allgemein erhielt die Kampagne eine große Aufmerksamkeit. Das klingt ja vielversprechend. Aber ist KI den wirklich die Lösung für alle Marketingprobleme im Tourismus? Nein, natürlich nicht. Aber KI kann ein wichtiges Werkzeug sein, um unsere Marketingaktivitäten zu optimieren und noch zielgerichteter anzusprechen.  

Stimmt. Und neben KI gab es ja noch ein weiteres wichtiges Thema in Cuxhaven, die Nachhaltigkeit. Genau. Verena Berger, zweite Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Ferienhaus und Ferienwohnungsagenturen BDFFA, hat in ihrem Vortrag betont, dass die Tourismusbranche eine Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft hat. Absolut. Nachhaltigkeit ist ja kein Trend mehr, sondern eine Notwendigkeit. Besonders für eine Region wie unsere, die so stark von der Natur geprägt ist. Stimmt. Und Berger plädierte dafür, nachhaltige Reiseangebote zu entwickeln und den Gästen die Möglichkeit zu geben, ihren Urlaub so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Das klingt nach einem wichtigen Appell. Aber wie genau kann das in der Praxis aussehen? Berger nannte zum Beispiel die Förderung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln, die Reduzierung des Energieverbrauchs in Unterkünften oder die Verwendung regionaler Produkte in der Gastronomie. Das sind ja alles sinnvolle Maßnahmen, die man umsetzen kann und ich denke, die Gäste sind auch bereit, ihren Teil zur Nachhaltigkeit beizutragen. Ja, das glaube ich auch. Immer mehr Menschen achten ja auf die Umweltverträglichkeit ihrer Reisen und genau deshalb ist es so wichtig, dass wir als Tourismusbranche nachhaltige Angebote schaffen. Absolut. Und der Nordseetourismustag hat gezeigt, dass die Branche bereit ist, diesen Weg zu gehen.  

Und apropos Nachhaltigkeit – gab es auf dem Nordseetourismustag eigentlich auch Beiträge zum Thema barrierefreier Tourismus?  

Ja, die gab es und zwar im Rahmen der Verleihung des goldenen Leuchtfeuers. In der Kategorie Jurypreis wurde das Projekt inklusive und barrierefreie Spielplätze im Park der Gärten prämiert. Das klingt nach einem tollen Projekt. Was genau steckt dahinter? Der Park der Gärten hat einen neuen Spielplatz gestaltet, der für alle Kinder, auch für Kinder mit Behinderung, zugänglich ist. Das ist ja großartig. Barrierefreiheit ist ja leider immer noch keine Selbstverständlichkeit im Tourismus, aber Projekte wie dieses zeigen, dass es möglich ist und auch von den Gästen sehr geschätzt wird. Genau, deshalb ist diese Auszeichnung so wichtig. Sie setzt ein Zeichen und zeigt anderen Tourismusbetrieben, dass Inklusion und Barrierefreiheit nicht nur möglich, sondern auch ein echter Gewinn für alle sind. Stimmt. Was mich besonders beeindruckt hat, ist der ganzheitliche Ansatz. Es geht nicht nur darum, Spielgeräte für Kinder mit Behinderungen zugänglich zu machen, sondern den gesamten Park inklusiver zu gestalten, unter anderem aufgrund der Wegeführung zum Spielplatz. Und der Park der Gärten zeigt ja auch, wie man Barrierefreiheit mit anderen wichtigen Aspekten wie Nachhaltigkeit und Regionalität verbinden kann. Die Verwendung heimischer Pflanzen, die Förderung von Biodiversität und die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen. All das macht den Park zu einem echten Vorzeigeprojekt. Und der Park der Gärten ist ja auch nicht nur für Familien mit Kindern ein tolles Ausflugsziel. Die wunderschöne Parklandschaft mit ihren Themengärten und Veranstaltungen lockt Besucher aus der ganzen Region und darüber hinaus an. Stimmt. Der Park der Gärten ist ein echtes Aushängeschild für die Nordseeregion und zeigt, wie man Natur, Kultur und Tourismus harmonisch miteinander verbinden kann.  

Absolut. Kommen wir nun zum Gewinner des Publikumspreises beim Goldenen Leuchtfeuer, dem Weihnachtsmarkt im Wittmunder Wald. Was glaubst du, macht diesen Weihnachtsmarkt so besonders, dass er von der Region zum Sieger gekürt wurde? Ich denke, es ist die Kombination aus Tradition und moderner Regionalität und Nachhaltigkeit. Der Weihnachtsmarkt im Wald hat einfach eine ganz besondere Atmosphäre, gemütlich, besinnlich und gleichzeitig innovativ. Man spürt, dass hier mit viel Herzblut und Liebe zum Detail gearbeitet wird. Der Weihnachtsmarkt hat ja in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen und das nicht ohne Grund. Mitten im Wald gelegen fernab vom Trubel der Städte strahlt er eine einzigartige Ruhe aus. Und auch in punkto Nachhaltigkeit setzt der Weihnachtsmarkt Maßstäbe. Regionale Aussteller, ein Busshuttle, der eine nachhaltige Anreise ermöglicht, ein umweltfreundliches Mehrwegsystem und kreative Angebote für Kinder machen den Weihnachtsmarkt zu einem echten Vorzeigeprojekt. Es gibt viele handgemachte Produkte und auch das kulinarische Angebot ist regional und saisonal ausgerichtet. Genau das macht den Weihnachtsmarkt im Wittmunder Wald so authentisch und besonders. Er ist kein austauschbarer Weihnachtsmarkt von der Stange, sondern ein echtes Unikat, das die Identität der Region widerspiegelt. Die Auszeichnung mit dem goldenen Leuchtfeuer ist eine verdiente Anerkennung für die tolle Arbeit des Landkreises Wittmund.  

Stimmt. Die beiden Gewinnerprojekte sind wirklich bemerkenswert und zeigen eindrucksvoll, wie Tourismus und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Aber auch alle anderen eingereichten Bewerbungen waren sehr eindrucksvoll und spannend. Absolut. Und ich denke, es ist wichtig, dass wir diese positiven Beispiele hervorheben und diese anderen Tourismusbetrieben als Inspiration dienen.  

Total. Der Nordseetourismustag hat uns wieder einmal gezeigt, wie viel Potenzial in der Region steckt. Ja, die Branche ist innovativ, engagiert und bereit, die Herausforderung der Zukunft anzugehen. Und das ist auch wichtig, denn der Tourismus an der Nordsee steht vor großen Herausforderungen. Stimmt. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel, das sind alles Themen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Aber ich bin optimistisch, dass wir diese Herausforderungen meistern werden. Das bin ich auch. Der Nordseetourismustag hat gezeigt, dass wir eine starke Gemeinschaft sind und gemeinsam viel erreichen können. Genau. Wenn wir weiterhin eng zusammenarbeiten, neue Ideen entwickeln und mutig neue Wege gehen, dann hat der Tourismus an der niedersächsischen Nordsee eine glänzende Zukunft vor sich. Da bin ich ganz deiner Meinung.  

Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja alle beim nächsten Nordseetourismustag in Ostfriesland wieder. Der genaue Ort und das Datum werden noch bekannt gegeben. Das würde mich sehr freuen. Mich aber auch!  

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal im Dreiundfünfzig Grad Navigator Podcast. Bis bald!  

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